Wir sind im Blog der TU Darmstadt gelandet — mit unserer neuen Software-Firma, dem Maschinenbau und dem Weg dorthin.
Vom Plastikmüll zur Maschine
Vor rund acht Jahren starteten Milan und Schulfreund Paul Nehme mit einer einfachen Idee: Plastikmüll recyclen, daraus Filament machen und recycelte Handyhüllen drucken. Die Abnehmer wollten bald nicht mehr die Hüllen — sondern die Maschinen selbst. Also umgesattelt: Extruder, eine eher weniger professionelle Kühlung und unser erster Winder.
Heute steht daraus die Maschinenlinie aus Darmstadt, die inzwischen in 14 Ländern läuft.
Inzwischen gehört neben QiTech Industries (Maschinenbau) auch unsere neue Software-Firma (QiTech Automation) zum Unternehmen. Im Team: 28 Leute, im Schnitt 22 Jahre — Während wir vor nicht einmal zwei Jahren noch zu 8. waren.
Software-Lücke, Neuaufbau, Spin-off
Was lange niemand laut gesagt hat: Unsere Maschinen liefen auf undokumentierter Eigen-Software. Der Wissensträger war im Wesentlichen eine Person. Als dieser Entwickler ging, brach die Steuerung weg — und wir standen fast sechs Monate ohne Bugfixes & eine Maintainte Software da. Parallel liefen weiter Verkäufe und Anzahlungen.
Unter dem Druck entstand dann der Neuaufbau. Aus der Krise wurde QiTech Automation: dokumentiert, mit Busprinzip statt Single Point of Knowledge — und mit dem Spin-off-Label der TU Darmstadt. Und Paul Nehme, der von Anfang an dabei war, ist heute Chefingenieur.
Offene Steuerung statt geschlossener Box
Die Linie ist klar: „Wir wollen das Linux für den Maschinenbau werden.“ Offene Steuerungen statt Abhängigkeit von wenigen etablierten Systemen. Ein Video dazu lief viral; daraus entstanden Gespräche — und unter anderem ein Pilotprojekt mit WAGO.
Mehr erfahrt ihr auf unser Software Seite QiTech Control und Automation oder auch ungeschönt in den Vlogs auf YouTube.
Das Recycling mussten wir leider zurückfahren
Massen-Recycling haben wir nicht wirtschaftlich hinbekommen. Im Blogbeitrag der TU gib Milan zu „Ich habe es nicht hinbekommen, Recycling wirtschaftlich zu machen.“. Heute macht es nur noch einen kleinen Umsatzanteil aus. Trotzdem wollen wir es in Zukunft mit besserer Automatisierung eventuell nochmal versuchen.
Den ganzen Post könnt ihr auch im Blog der TU Darmstadt selbst lesen. Vielen Dank an Heike Jüngst für den Artikel.











